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Projekt-Detailansicht

Bewegungs- und Sozialverhalten von Kindern im Vorschulalter - Einflussfaktoren zur Stärkung der Gesundheitsressourcen im Kontext von Kindergarten und Familie

Allgemeines

laufende Projektnummer

76

Kurzbeschreibung

In dem Forschungsvorhaben soll auf Basis eines Mixed-Methods-Designs der Zusammenhang zwischen familienbezogenen Determinanten, systematischen Bewegungskonzepten in Kindergärten und Kindertagesstätten und dem Bewegungsverhalten, den Gesundheitsressourcen sowie Peer-Interaktionen von Vorschulkindern untersucht werden. Dazu werden eine Bestandserhebung von (systematischen) Bewegungskonzepten und -angebotsstrukturen in Kindergärten in Niedersachsen (Vollerhebung: N=4.114) (Studienmodul I), eine Befragung von Kindern (N=400) und Eltern (N=400) in Kindergärten (N=40) mit bzw. ohne systematischem Bewegungskonzept (Studienmodul II) sowie ethnographische Fallstudien mit Kindern (N=16) (Studienmodul III) durchgeführt. Die drei Studienmodule sind wechselseitig aufeinander bezogen und ermöglichen es, die jeweiligen Forschungsergebnisse weiter zu detaillieren bzw. sie in einen umfassenderen Kontext zu stellen.

Liste zuklappenKontaktdaten aller wissenschaftlicher Partner

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung
Prof. Dr. Ulla Walter (Projektleitung)
Carl-Neuberg-Str. 1
30623 Hannover
Telefon: 0511-532 4455
Fax: 0511-532 5347
E-Mail: walter.ulla@mh-hannover.de


Leibniz Universität Hannover

Institut für Sonderpädagogik
Prof. Dr. Rolf Werning
Schloßwender Str. 1
30159 Hannover
Telefon: 0511-762 17375
Fax: rolf.werning@ifs.phil.uni-hannover.de


Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Thomas Kliche
Martinistraße 52
20246 Hamburg
E-Mail: t.kliche@uke.uni-hamburg.de


Stiftung Universität Hildesheim

Institut für Erziehungswissenschaft

Projektförderung

Beginn / geplanter Beginn: Oktober 2010 Ende / geplantes Ende: September 2012

Die Förderung des Projektes erfolgte durch

  • Einrichtungen der Bundesländer: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur; Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe)

Institution/Institutionen des/der Präventionspartner?

  • Kindertagesstätte, Schule

Bundesland / Bundesländer, in denen die Maßnahme statt findet

  • Niedersachsen

Projektbeschreibung

gesundheitsbezogener Schwerpunkt des Projekts

  • Bewegung
  • Soziale Kompetenz

Liste zuklappenAusgangssituation und theoretischer Hintergrund der Studie

Der Eintritt in den Kindergarten stellt einen bedeutenden Entwicklungsschritt dar. Im System Kindergarten können soziale Kompetenzen wie die Interaktion mit Gleichaltrigen erlernt sowie gesundheitsprotektive Verhaltensweisen eingeübt und stabilisiert werden. Systematische Bewegungsangebote im Kindergarten können dazu beitragen, dass Kinder ihren Alltag aktiver gestalten und ein Übermaß an sitzenden Tätigkeiten vermeiden. Darüber hinaus kann eine systematische Bewegungsförderung die Freude an der Bewegung erhöhen und das Auftreten von Risikofaktoren wie Bewegungsmangel reduzieren. Systematisch geförderte Bewegung in Kindergärten kann als ein Korrelat körperlich-sportlicher Aktivität betrachtet werden. Dabei wird angenommen, dass positive Effekte auf das Bewegungsverhalten, den motorischen Kompetenzen, den Gesundheitsressourcen und Peer-Interaktion von Vorschulkindern erreicht werden. Die theoretische Grundlage des Projekts bilden ein sozial-ökologisches Modell (Bronfenbrenner, Lüscher 1981), das biopsychosoziale Modell von Gesundheit (WHO 1986) und die sozial-kognitive Theorie nach Bandura (1986).

Liste zuklappenHauptziele der Studie

Ziel des Forschungsprojektes ist es, den Zusammenhang zwischen familienbezogenen Determinanten, systematischen Bewegungskonzepten in Kindergärten und dem Bewegungsverhalten, den Gesundheitsressourcen und Peer-Interaktionen von Vorschulkindern zu untersuchen. Es soll analysiert werden, inwieweit systematisch geförderte Bewegung in den Kindergärten neben familienbezogenen Aspekten das Bewegungsverhalten, die Gesundheitsressourcen und die Peer-Interaktion von Kindern im Vorschulbereich beeinflussen. Weiterhin soll ermittelt werden, welchen Einfluss die Eltern auf das Bewegungsverhalten der Kinder haben.

Liste zuklappenZielgruppe

Altersgruppe

  • Klein- und Vorschulkinder (2-5)

Projekt richtet sich an

nicht geschlechtsspezifisch

Personengruppe

  • Trifft nicht zu

Die Maßnahme wird in folgendem Setting durchgeführt:

  • Kindergarten / Kindertagesstätte

Methodik und Studiendesign

Ziele, die das Projekt verfolgt?

  • Ermittlung des Bedarfs
  • Zugangswege

Welche Intervention wurde durchgeführt?

  • keine

Studiendesign

  • Beobachtend
    • Querschnittsstudie

verwendete Methoden

  • systematische Literaturanalyse
  • Quantitative Methode: Standardisierte Befragung (Fragebogen/Interview)
  • Qualitative Methode: Beobachtung
  • sonstiges : Ethnographische Fallstudien

gemessene Outcomes?

  • Gesundheit: Lebensqualität
  • Kompetenz / Empowerment
  • Zugangswege

Liste zuklappenBeschreibung von Methode und Vorgehensweise der Studie

Zunächst erfolgt eine Bestandserhebung von (systematischen) Bewegungskonzepten und -angebotsstruk­turen in Kinder­gärten in Niedersachsen (Vollerhebung: N= 4.114) (Studienmodul I). Auf Grundlage dieser Bestandserhebung erfolgt in Studienmodul II die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen systematischen Bewegungskonzepten in Kindergärten (N=40) und dem Bewegungsverhalten, den Gesundheitsressourcen und Peer-Interaktionen von Vorschulkindern. Daneben werden familiäre Einflüsse auf das Bewegungsverhalten der Kinder (N=400) untersucht. In Studienmodul III werden anhand von Fallstudien mit Kindern (N=16) die konkreten Bewegungsaktivitäten und deren soziale Kontextualisierung in den Interaktionsformen und den Angebotsstrukturen der Kindergärten sowie Peer-Interaktionen fokussiert. Die drei Module sind wechselseitig aufeinander bezogen und ermöglichen es, die jeweiligen Forschungsergebnisse weiter zu detaillieren bzw. sie in einen umfassenderen Kontext zu stellen.

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Logo des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

Logo der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung