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Verbesserung der Wirksamkeit der Adipositasprävention für sozial benachteiligten Kinder und Jugendliche - Zielgruppenspezifische Strategien zur Stärkung der gesundheitsbezogenen Ressourcen Ernährungs- und Bewegungsverantwortung

Allgemeines

Förderkennzeichen BMBF

01EL0813

laufende Projektnummer

64

Kurzbeschreibung

Projekt-Banner

Ziel des Projektes ist es, die Adipositasprävention für die Zielgruppe der 11-16jährigen Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten Verhältnissen, sowohl mit deutscher Abstammung als auch mit türkischem Migrationshintergrund, zu verbessern. Die Ergebnisse einer systematischen Analyse der Wirksamkeit von Kommunikationsangeboten der Adipositasprävention werden mit den Ergebnissen einer explorativen Forschungsphase (I) zusammengeführt, zu einem innovativen Evaluationsinstrument (II) ausgebaut und in der Praxis getestet (III). I. Zunächst werden auf der Grundlage von gestaffelten Gruppendiskussionen und der Ergebnissicherung in Expertenworkshops partizipativ zielgruppenspezifische Strategien entwickelt. II. Anschließend entwickeln und erproben die Experten und die AOK Niedersachsen, der zentrale Koorperationspartner der primären Prävention, ein innovatives Evaluationsinstrument. III. Während der letzten Projektphase werden ausgewählte laufende Präventionsangebote analysiert und weiterentwickelt und unter Beteiligung weiterer Partner der primären Prävention in die Praxis überführt. Die Ergebnisse aus Phase I und II werden dem Handlungsfeld Prävention in Form von auf die Praxiserfordernisse zugeschnittenen Produkten (Evaluationsinstrument, Leitfaden) zur Verfügung gestellt. Die Resultate der Phase III kommen den beteiligten Praxispartnern direkt zugute.

Liste zuklappenKontaktdaten aller wissenschaftlicher Partner

Leibniz Universität Hannover

Institut für Soziologie und Sozialpsychologie
Prof. Eva Barlösius (Projektleitung)

Institut für Soziologie
Regine Rehaag
Im Moore 21
30167 Hannover
Telefon: 0511-762-17306
E-Mail: r.rehaag@ish.uni-hannover.de


ZIRN Universität Stuttgart

Prof. Ortwin Renn (Projektleitung)


KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung

Ernährung und Landwirtschaft
Frank Waskow (Projektleitung)
Volksgartenstr. 34
50677 Köln
Telefon: 0221-944048-24
E-Mail: fwaskow@katalyse.de


Universität Hohenheim

Fg. Ernährungsphysiologie und Genderforschung
Prof. Christiane Bode


Helmut-Schmidt Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg

Vertretungsprofessor Pädagogische Psychologie
PD Dr. Haci-Halil Uslucan
Holstenhofweg 85
22043 Hamburg
E-Mail: uslucan@hsu-hh.de

Projektförderung

Beginn / geplanter Beginn: März 2009 Ende / geplantes Ende: Februar 2012 BMBF-Förderphase 4

Institution/Institutionen des/der Präventionspartner?

  • (Fach-)Gesellschaft
  • Ministerien und Einrichtungen auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene
  • Sozialversicherung (z.B. Krankenkasse, Unfallkasse)

Bundesland / Bundesländer, in denen die Maßnahme statt findet

  • Baden-Württemberg
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen

Projektbeschreibung

gesundheitsbezogener Schwerpunkt des Projekts

  • Ernährung
  • Übergewicht / Adipositas

Liste zuklappenAusgangssituation und theoretischer Hintergrund der Studie

Übergewicht im Allgemeinen und Adipositas - als extreme Ausprägung von Übergewicht - gelten als erhebliche und kostenintensive Gesundheitsprobleme in westlichen Industrienationen. Die Prävalenz von Adipositas hat ein solches Ausmaß erreicht, dass ihr von vielen Experten ein epidemischer Charakter zugesprochen wird.
In vorangegangenen Projekten der Antragsteller wurde in vielfältiger Weise deutlich, dass Vorgehensweisen und vor allem Kommunikationsangebote der Adipositasprävention oftmals nicht nur die gewünschte Wirkung verfehlen sondern sogar Widerstände hervorrufen und somit kontraindikatorisch wirken.

Bei Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen und einkommensschwachen sozialen Lagen nicht nur das Risiko besonders groß, übergewichtig oder adipös zu werden, erschwerend hinzu kommt, dass Resonanzfähigkeit für die präventiven Maßnahmen gering ist und klassische Präventionskonzepte kaum greifen. Ziel des Projektes sind Präventionsangebote, die sich stärker an den „Alltagswirklichkeiten“ der Mädchen wie der Jungen orientieren und deswegen auch einen wirksameren und nachhaltigeren Einfluss sowohl auf ihr Gesundheitsverhalten als auch auf ihr Lebensumfeld ermöglichen. Der Feldzugang differenziert zwischen Alltagswirklichkeit, wie sie von der Zielgruppe erlebt und dargestellt wird und Expertenwirklichkeit, wie sie aus einer wissenschaftlichen Beobachterposition (re)konstruiert wird. Beide Konstruktionen werden gleichrangig behandelt und für die Entwicklung von Präventionsangeboten genutzt.

Liste zuklappenZielgruppe

Altersgruppe

  • Jugendliche und junge Erwachsene (15-25)
  • Schülerinnen und Schüler (11-14)

Projekt richtet sich an

nicht geschlechtsspezifisch

Personengruppe

  • Sozial benachteiligte Personen

Methodik und Studiendesign

Ziele, die das Projekt verfolgt?

  • Entwicklung und/oder Optimierung von Qualitätssicherung
  • Evaluation der Wirksamkeit von Maßnahmen
  • Zusammenstellung für die Praxis

verwendete Methoden

  • Qualitative Methode: Diskussionsrunde / Fokusgruppen, Experteninterview

Weiterführende Informationen

Liste zuklappenProjektmaterialien

Ergebnisbroschüre "Über die gesellschaftliche Erfahrung dick zu sein: Dick sein"

Flyer Gruppengespräch

Links

http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/presseinformationen/archiv/details/07070/

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