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partizipative Forschungsprojekte
im Förderschwerpunkt

Universität Erlangen
Institut für Sportwissenschaft und Sport

Projekt: Bewegung als Investition in Gesundheit (BIG)

Förderkennzeichen: 01 EL 0402

BIG steht kurz für Bewegung als Investition in Gesundheit. BIG zielt darauf, diejenigen für Bewegung und Gesundheitsförderung zu gewinnen, die von üblichen Präventionsangeboten schwer erreicht werden, insbesondere Frauen in schwierigen Lebenslagen, wie Alleinerziehende, Arbeitslose oder Frauen mit einem schwierigen Migrationshintergrund.

Das BIG-Projekt arbeitet im Kontext von Aktionsforschung partizipativ mit einem Beteiligungs- und Befähigungsansatz. Frauen in schwierigen Lebenslagen, lokale Fachleute und politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sind von Beginn an in Projektplanung und Umsetzung sowie die Durchführung der wissenschaftlichen Evaluation eingebunden.

Der Ansatz der Kooperativen Planung bietet dafür den systematischen Rahmen. Ausgehend von einem offenen Brainstorming werden über Prioritätensetzung konkrete verhaltens- und verhältnisorientierte Bewegungsaktivitäten entwickelt und von allen Beteiligten gemeinsam umgesetzt. Betroffene Frauen entwickeln sich durch ihre Partizipation von Interviewpartnerinnen zu Projektmitarbeiterinnen, Mitentscheiderinnen und Mitforschenden (peer research). Befähigt werden aber auch beteiligte Fachleute, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, ebenso wie die Forschenden, insbesondere hinsichtlich interkultureller Kompetenzen.

Projektbeschreibung in der KNP-Datenbank


Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe Public Health
und Gesundheit Berlin e.V.

Projekt: Erfahrung nutzen - Wissen vertiefen - Praxis verbessern. Partizipative Entwicklung der Qualitätssicherung und Evaluation in der Gesundheitsförderung für sozial Benachteiligte

Förderkennzeichen: 01 EL 0406 / 01 EL 0416

Im Rahmen der bundesweiten Diskussion zum Stellenwert der Prävention und der Gesundheitsförderung im Gesundheitswesen - vor allem für sozial Benachteiligte - wird die Partizipation der Zielgruppen insbesondere in Settingprojekten als viel versprechender Ansatz bewertet. Gleichzeitig ist festzustellen, dass dieser Ansatz durch seine Komplexität und diskursive Gestaltung die üblichen Methoden der Evaluation und Qualitätssicherung überfordert. Anknüpfend an die internationale Diskussion zum Settingansatz (community-based prevention) und zur Aktionsforschung in Public Health (community-based participatory action research) wurde im Rahmen dieses Projekts der Transfer international bewährter partizipativer Methoden der Qualitätssicherung und Prävention auf deutsche Praxisverhältnisse vorgenommen. Das gesamte Projekt verfolgte den Ansatz der Partizipativen Gesundheitsforschung. Ein Internethandbuch für Praktiker/innen wurde auch kooperativ entwickelt (www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de).

Projektbeschreibung in der KNP-Datenbank


Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung, Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung (Fachbereich 11)

Projekt: Ernährungs- und bewegungsbezogene Prävention bei sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Erarbeitung abgestimmter Tools zur Evaluation von Maßnahmen (Evaluationstools)

Förderkennzeichen: 01 EL 0407

Die Internetseite www.evaluationstools.de wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Präventionsforschung aufgebaut. Ziel ist es, Praktiker und Praktikerinnen an Fragen der Ergebnisevaluation heran zu führen und ihnen Möglichkeiten der partizipativen Zieldefinition über die Arbeit mit Zileerreichungsskalen (Goal Attainment Scaling) aufzuzeigen. Die Internetseite verteht sich als ein Angebot, das der Qualifikation von Praktikern und Praktikerinnen in Methodenfragen dient.

Projektbeschreibung in der KNP-Datenbank



Universität Bielefeld
Fakultät für Gesundheitswissenschaften (AG 4)

Projekt: BEEP - Bielefelder Evaluation von Elternedukations-Programmen

Förderkennzeichen: 01 EL 0609

Die partizipative Forschung im Teilprojekt B umfasst vor allem die aktive Beteiligung der Programm umsetzenden Praktiker (Kursleiterinnen) und der Administratoren in den Settings. Sie wurden in die Entwicklung der Fragestellungen und Messinstrumente für die Untersuchung einbezogen. Es wurden auch gemeinsame Produkte erstellt, etwa Kriterien zur Qualitätssicherung oder eine Good-Practice-Mappe.

Projektbeschreibung in der KNP-Datenbank


Institut für Gerontologische Forschung Berlin e.V.

Projekt: Primärpräventive Wirkungen der Arbeit des Netzwerkes Märkisches Viertel

Förderkennzeichen: 01 EL 0710

In dem Forschungsprojekt „Primärpräventive Wirkungen des Netzwerk Märkisches Viertel“ kamen auf zwei Ebenen partizipative Elemente zum Einsatz: Zum einen in der Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsteam und dem Kooperationspartner Netzwerk Märkisches Viertel. Zum anderen im Umgang mit der Zielgruppe der (sozial benachteiligten) älteren Menschen, mit denen mittels partizipativer Methoden in Fokusgruppen gemeinsam Bedarfe erhoben und diskutiert wurden. Im Ergebnis wurde in Kooperation mit dem Netzwerk ein Beirat aus älteren Menschen initiiert, der das Netzwerk berät. Weiterhin entwickelten ältere MigrantInnen aus den Fokusgruppen gemeinsam mit Netzwerkpartnern passgenaue Angebote.

Projektbeschreibung in der KNP-Datenbank


Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe Public Health und Deutsche AIDS-Hilfe e.V.

Projekt: Partizipation und Kooperation in der HIV-Prävention mit Migrantinnen und Migranten (PaKoMi)

gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit

Das Projekt "Partizipation und Kooperation in der HIV-Prävention mit Migrantinnen und Migranten" (PaKoMi) ist ein Projekt der Deutschen AIDS-Hilfe e.V., das von 2008-2011 durch die Forschungsgruppe Public Health am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) wissenschaftlich begleitet wurde. Zielsetzung: Das PaKoMi-Projekt zielt darauf ab, die partizipative und kooperative Entwicklung von zielgruppenspezifischer HIV-Primärprävention mit Migrantinnen und Migranten zu fördern und zu untersuchen. Hintergrund: Zu den gegenwärtigen Herausforderungen der HIV-Prävention in Deutschland gehören verbesserte Angebote der HIV-Primärprävention für besonders vulnerable Gruppen mit Migrationshintergrund. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, ist eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure in Wissenschaft und Praxis (insb. Anbieter gesundheitlicher und sozialer Dienste für Menschen mit Migrationshintergrund) notwendig. Zentral ist auch die Einbindung der jeweiligen Zielgruppen und Communities mit Migrationshintergrund, denn nur durch ihre Beteiligung (Partizipation) kann das lebensweltliche und kulturelle Wissen einfließen, das notwendig ist, um angemessene und wirksame Prävention zu entwickeln.

Projektbeschreibung in der KNP-Datenbank

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