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Strategietreffen 2009

Am 10./11. Dezember 2009 fiel mit dem Strategietreffen in Hannover der offizielle Startschuss zur „Kooperation für nachhaltige Prävention und Präventionsforschung“ (KNP). Dazu waren Vertreter von 45 Projekten des BMBF-Förderschwerpunkts Präventionsforschung, insgesamt über 100 Teilnehmer, in den Tagungsort Werkhof gekommen, um über neue Vernetzungsmöglichkeiten zu diskutieren

Nach der offiziellen Begrüßung durch Herrn Dr. Ebert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellte Frau Prof. Walter die Aufgaben, Strategien und Aktivitäten von KNP vor. Vorrangiges Ziel von KNP ist es, die Präventionsforschung breiter bekannt zu machen und stärker in Praxis und Entscheidungsgremien zu verankern. Es werden Plattformen geschaffen, die die transdisziplinäre Vernetzung im Förderschwerpunkt intensivieren, die zielgruppengerechte Dissemination der Ergebnisse fördern und zur Weiterentwicklung von Methoden und Instrumenten beitragen. Dass dies auch dem Anspruch der Teilnehmer an KNP entspricht, zeigte anschließend Thomas Kliche anhand der Ergebnisse der Eingangsbefragung, die im September 2009 durchgeführt wurde. Darin wurden die wissenschaftlichen Projektleiterinnen und -leiter sowie ihre Partner aus der Praxis unter anderem zu ihren Erwartungen an KNP befragt. Demnach sollte KNP zur Strukturbildung in der Präventionsforschung beitragen, diese langfristig weiter entwickeln und den Akteuren ein Forum zum Austausch bieten. Dabei zeigten die Befragten ein hohes Maß an Bereitschaft zur Mitarbeit und zur Kooperation.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt des Strategietreffens war weiterhin die Konstituierung von Arbeitsgruppen (AG), die ein bedeutendes Forum in KNP bilden. Zusätzlich zu vier geplanten AGs zu den Themen Methoden, Praxistransfer, Politiktransfer und gesundheitliche Ungleichheit, wurden zwei weitere AGs zu Fragestellungen der partizipativen Gesundheitsforschung sowie zum Themenkreis Prävention und Rehabilitation ins Leben gerufen. Nach der konstituierenden Sitzung hatten die AGs am nächsten Tag die Gelegenheit, ihre Arbeit aufzunehmen. Teilnahmeinteressenten, die am Strategietreffen verhindert waren, sind herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie mit den Arbeitsgruppen Kontakt auf.

Die Förderung des Ergebnistransfers in die Entscheidungsgremien ist ein wichtiges Anliegen von KNP. Um hierzu Anregungen zu liefern, sprach Franz Knieps in seinem Plenarvortrag über „Evidence Based Health Policy - Die Verwertung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Gesundheitspolitik“. Anschließend entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über das Spannungsverhältnis von Wissenschaft und Politik. Das Strategietreffen wurde durch eine Posterpräsentation zum fachlichen Diskurs abgerundet, sowie durch reichlich Gelegenheit zum interpersonellen Austausch.

KNP dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich für Ihr Kommen und hofft, mit dem Strategietreffen einen ersten Schritt zu einer noch stärkeren Vernetzung der Akteure aus Prävention und Präventionsforschung unternommen zu haben. Es sind sehr viele Ideen und Anregungen gesammelt worden, die es nun gemeinsam umzusetzen gilt!

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