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Praxis der Qualitätssicherung in gesundheitsfördernden Settings (Quali-Set-Praxis)

Allgemeines

Förderkennzeichen BMBF

01EL0608

laufende Projektnummer

23

Kurzbeschreibung

Ziel des Projektes ist die modellhafte Entwicklung und Erprobung eines in der Praxis umsetzbaren Instrumentariums für die Qualitätssicherung von Programmen und Projekten der Primären Prävention/Gesundheitsförderung (PP/GF) im Setting Stadtteil für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche. Im Projekt werden drei aufeinander bezogene Teilziele verfolgt: - Diskursive, partizpationsorientierte Evaluation des Projekts „Gesundheit jetzt – Obdachlosensiedlung Zwerchallee“ in Mainz als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines praxisorientierten Instrumentariums - Initiierung und Durchführung eines begleitenden Qualitätsdiskurses, an dem relevante Akteursgruppen aus allen Bereichen der Primärprävention und Gesundheitsförderung teilnehmen, mit dem Ziel, die Ergebnisse des Vorhabens mit Blick auf ihre Übertragbarkeit auf andere Programme und Projekte abzusichern. - Entwicklung, Erprobung und Bereitstellung einer allgemein einsetzbaren praxisorientierten Evaluations- und Monitoring-Matrix. Die Evaluations- und Monitoring-Matrix trägt zur Weiterentwicklung der Evaluationsforschung bei und kann zur Entwicklung und Bewertung von Projekten der PP/GFdurch verschiedene NutzerInnen eingesetzt werden.

Liste zuklappenKontaktdaten aller wissenschaftlicher Partner

Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS), Universität Bremen

Abteilung Prävention und Evaluation
Dr. Ingeborg Jahn
Achterstraße 30
28359 Bremen
Telefon: 0421 / 218-56750
Fax: 0421 / 218-56941
E-Mail: jahn@bips.uni-bremen.de


Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE

Dr. Irmgard Schultz

Projektförderung

Beginn / geplanter Beginn: September 2006 Ende / geplantes Ende: August 2010 BMBF-Förderphase 2

Bundesland / Bundesländer, in denen die Maßnahme statt findet

  • Rheinland-Pfalz

Projektbeschreibung

gesundheitsbezogener Schwerpunkt des Projekts

  • Ernährung
  • Psyche / Stress
  • Soziale Kompetenz

Liste zuklappenAusgangssituation und theoretischer Hintergrund der Studie

Evaluation gilt als Schlüssel zur Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung. Die Diskussion konzentriert sich dabei weniger auf die Frage des „Ob?“ sondern des „Wie?“: Worauf soll sich Evaluation beziehen (Struktur, Prozess, Ergebnis)? Wer soll evaluieren? Wer bestimmt die Evaluationsgegenstände und die Vorgehensweisen (die WissenschaftlerInnen, die Professionellen in der Praxis der Prävention und Gesundheitsförderung, die Zielgruppen, die Finanziers)? Welche Methoden sind angemessen?

Liste zuklappenHauptziele der Studie

Das Projekt zielt darauf, Beiträge zu vier Zielen zu leisten:

  1. Evidenzbasierung des Praxisprojekts „Gesundheit jetzt – in sozialen Brennpunkten“ in Mainz,
  2. Beteiligung an der Qualitätsinfrastruktur in der Prävention und Gesundheitsförderung,
  3. Entwicklung von Methoden und Instrumenten für die Qualitätsentwicklung;
  4. Innovative Verzahnung von Wissenschaft und Praxis.


Handlungsleitend sind Fragestellungen nach Qualitätsleitbildern, Strukturen, Methoden und Instrumenten sowie eine gemeinsame Projektphilosophie. Diese beinhaltet ein Verständnis von Qualität als Prozess und Projekten als lernende Systeme, betrachtet wissenschaftliches Wissen und Praxis- bzw. Erfahrungswissen als gleichberechtigt und versucht die Wissensbestände systematisch diskursiv zu verknüpfen (transdisziplinäre Perspektive).

Liste zuklappenZielgruppe

Altersgruppe

  • Grundschüler und -schülerinnen (6-10)
  • Klein- und Vorschulkinder (2-5)
  • Schülerinnen und Schüler (11-14)

Projekt richtet sich an

nicht geschlechtsspezifisch

Personengruppe

  • Professionelle als Multiplikatoren
  • Sozial benachteiligte Personen

Die Maßnahme wird in folgendem Setting durchgeführt:

  • Region / Stadtteil / Nachbarschaft

Methodik und Studiendesign

Ziele, die das Projekt verfolgt?

  • (Weiter-)Entwicklung von Erhebungsinstrumenten
  • Entwicklung und/oder Optimierung von Qualitätssicherung

Welche Intervention wurde durchgeführt?

  • Sonstiges: umfassendes Gesundheitsförderungskonzept mit mehreren Modulen

Studiendesign

  • Sonstiges :

verwendete Methoden

  • Dokumentenanalyse
  • Quantitative Methode: Standardisierte Befragung (Fragebogen/Interview)
  • Qualitative Methode: Diskussionsrunde / Fokusgruppen, Experteninterview, Leitfrageninterview, Beobachtung

Liste zuklappenBeschreibung von Methode und Vorgehensweise der Studie

Das Projekt besteht aus drei Teilprojekten, die verzahnt erarbeitet werden:

  1. Diskursive, partizipative Evaluation des Praxisprojektes (Rekonstruktion der Projektgeschichte sowie begleitende Evaluation ausgewählter Handlungsfelder),
  2. Durchführung eines externen Qualitätsdiskurses mit ExpertInnen aus verschiedenen Bereichen (Praxis, Politik, Wissenschaft), u.a. mit der Aufgabe der inhaltlichen Klärung, Validierung, Verwertung und zeitnahen Wissenskommunikation der Projektergebnisse, sowie
  3. der Entwicklung einer allgemein einsetzbaren Evaluations- und Monitoring-Matrix.

Ergebnisse und Praxistransfer

Liste zuklappen(geplanter) Praxistransfer

Die diskursive partizipative Evaluation erfolgt in gemeinsamer / partizipativer Arbeit von Wissenschaft (BIPS und ISOE) und Praxis (Projekt „Gesundheit jetzt ...“).

Liste zuklappenPublikationen

Hayn, Doris; Jahn, Ingeborg; Bill, Gisela; Pfeiffer-Meierer, Doris (2009). Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung: zwischen externen Anforderungen und internen Bedarfen. Prävention, 32 (1):2 - 5

Weiterführende Informationen

Liste zuklappenProjektmaterialien

Ausgewählte Veröffentlichungen zum Projekt

Hayn, Doris; Jahn, Ingeborg; Bill, Gisela; Pfeiffer-Meierer, Doris (2009). Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung: zwischen externen Anforderungen und internen Bedarfen. Prävention, 32 (1):2 - 5

Links

Weitere Infos:
http://www.bips.uni-bremen.de/projekte.php?projID=223

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