Workshop Quartier
Moderation:Prof. Dr. Alf Trojan Vorstellung exemplarischer Programme"Gut drauf" in der Gemeinde (Vortrag) |
Anforderungen und Hürden
An Beispielen sollten Hindernisse bzw. Hürden thematisiert werden, die bei der Programmentwicklung oder beim Transferversuch auftragen. Für deren Überwindung sollten gemeinsame Strategien entwickelt werden.
Leitfragen:
- Welche Schwierigkeiten wirft der Einsatz strukturierter Programme auf?
- Welchen Erfordernissen muss ein Programm gerecht werden, damit es verwendet wird und wirken kann?
Vorträge
Gesundheitsförderung im Stadtteil - spezielle Möglichkeiten und Herausforderungen des Zugangs zu den Bewohnern (Vortrag folgt)
Prof. Dr. Gesine Grande, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier - Anforderungen und Hürden einer partizipativen Herangehensweise (Vortrag)
Waldemar Süß, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Anpassung von Programmen
Bei der breiten Umsetzung eines erfolgreich evaluierten Programms muss dieses an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Jedoch hat die Programmanpassung zweifellos Grenzen, aber wo liegen diese? Der Workshop diskutierte dieses Querschnittsthema anhand von konkreten Beispielen unter Berücksichtigung der jeweiligen Erfahrungen von Wissenschaft und Praxis
Leitfragen:
- Welche Spielräume benötigen Nutzerinnen und Nutzer zur Adaption eines Programms an örtliche Bedingungen?
- Welche Vorgehensweisen haben sich bewährt welche eher nicht?
Vorträge
Projektbericht zur kommunalen Gesundheitsförderung von Kindern im Lern- und Lebensraum Schule und Wohnumfeld (Vortrag folgt)
Prof. Dr. Hartmut Dunkelberg, Georg-August-Universität Göttingen
Koordinierungsbausteine für Gesundheitsförderung in Hamburger Stadtteilen (Vortrag)
Christiane Färber, Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) Hamburg & Petra Hofrichter, Regionaler Knoten in der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
Qualitätssicherung
Maßnahmen zur Erfassung von Qualität von Programmen zählen zur guten Praxis in der Prävention und Gesundheitsförderung. Die Erhebung der Wirksamkeit einer Maßnahme hilft zum einen bei der internen Steuerung, aber auch bei der Legitimierung vor Trägern und Finanzgebern. Ziel des Workshops war es, sich über den praktischen Nutzen, Anwendbarkeit und Aussagekraft verschiedener Methoden der Qualitätserhebung auszutauschen.
Leitfragen:
- Welche Mittel und Methoden stehen zur Verfügung um eine sachgerechte Umsetzung des Programms im jeweiligen Handlungsfeld zu unterstützen?
Vorträge
Qualitätsentwicklung im Stadtteil: gemeinsame Ziele, gemeinsames Lernen (Vortrag)
Prof. Dr. Michael Wright, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier: Qualitätskriterien und Handlungsempfehlungen (Vortrag)
Dr. Bettina Reimann, Deutsches Institut für Urbanistik