Das Projekt
„Kooperation nachhaltige Präventionsforschung“
Im Juni 2009 startete das BMBF-geförderte Kooperationsprojekt nachhaltige Präventionsforschung. Das übergeordnete Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die die Erträge der Präventionsforschung in Praxis und Politik bekannter machen und ihre nachhaltige Nutzung fördern. Dadurch soll die Prävention stärker in der Gesundheitsversorgung und anderen gesellschaftlichen Bereichen verankert werden.
KNP hilft dabei,
- die projektübergreifende Kooperations- und Kommunikationsstruktur weiter auszubauen, um den Austausch zwischen zentralen Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Steuerungsinstanzen zu fördern,
- die Erkenntnisse über wirkungsvolle Prävention und Gesundheitsförderung zusammen zu führen,
- die zentralen Aussagen und Ergebnisse der Präventionsforschung praxis- und entscheidergerecht aufzubereiten und ihre Verbreitung zu unterstützen,
- Methoden und Instrumente zu sichten und weiter zu entwickeln.
Zur Umsetzung der genannten Aufgaben dienen folgende, durch das Kooperationsprojekt initiierte, Maßnahmen:
- Durchführung jährlicher Strategietreffen
- Einrichtung themenbezogener, projektübergreifender Arbeitsgruppen
- AG Methoden
- AG Praxistransfer
- AG Politiktransfer
- AG soziale Ungleichheit
- AG partizipative Gesundheitsforschung
- AG Prävention und Rehabilitation - Durchführung von Transfertagungen für Anwender und Multiplikatoren
- Organisation von wissenschaftlichen Tagungen mit internationaler Beteiligung
- Information der Öffentlichkeit durch ein Internetportal mit Projektdatenbank
- Herausgabe eines Newsletters
- Kurzinformation von Entscheidungsträgern über Ergebnisse des Förderschwerpunkts
- Gemeinsame Erarbeitung von Grundlagenwerken der Präventionsforschung
- Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung
- Handbuch Präventionsforschung
- Handbuch Transferforschung und -methoden
- Instrumentenhandbuch - Gestaltung von Schwerpunktbänden in Fachzeitschriften und Fachheften der BZgA
Das Kooperationsprojekt setzt in hohem Maße auf die Mitarbeit der teilnehmenden Projekte. Um optimal auf deren Bedürfnisse einzugehen, wurden im Oktober 2009 alle Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis zu ihrem Unterstützungsbedarf und ihren derzeitigen Kooperationen und Transferstrategien befragt.
Ein sehr wichtiges Anliegen des Kooperationsprojektes ist weiterhin die Nachhaltigkeit der angestrebten Strukturbildung für die deutsche Präventionsforschung. Deshalb sind alle Maßnahmen nicht auf die unterstützten Projekte des BMBF-Förderschwerpunkts beschränkt. Auch externe Teilnehmer sind herzlich eingeladen, sich und ihre Ideen einzubringen!
KNP wird gemeinsam von der medizinischen Hochschule Hannover, dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführt. Sie kooperieren dabei eng mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V..

