KNP-Jahrestagung 2012
am 22. und 23. Mai im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn
Lebensphase Alter gestalten - gesund und aktiv älter werden
- Nutzen und Praxis verhaltens- und verhältnisbezogener Prävention -
Die Präventionspotentiale im mittleren und höheren Lebensalter sind längst nicht ausgeschöpft. Auch wenn sich wesentliche gesundheitsrelevante Verhaltensweisen bereits früh herausbilden, sind auch im fortgeschrittenen Lebensalter verhaltens- und verhältnispräventive Strategien und Angebote möglich, die ein aktives und gesundes Altern fördern, selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen und zur Vermeidung chronischer Erkankungen beitragen.
Genau hier setzte die Tagung "Lebensphase Alter gestalten - gesund und aktiv älter werden" am 22. und 23. Mai 2012 an. Es wurden alle 14 BMBF-Projekte fürältere Menschen vorgestellt sowie zwei weitere zur Thematik passende evaluierte Projekte präsentiert. Im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis wurden Lösungsansätze diskutiert. Dabei wurden die Ergebnisse der in allen Bundesländern durchgeführten Regionalveranstaltungen einbezogen.
Drei zentrale Leitfragen:
- Barrieren: Welche Schwierigkeiten und Grenzen bestehen im jeweiligen präventiven Handlungsfeld?
- Ressourcen: Welche Mittel und Methoden stehen zur Verfügung um den Anforderungen gerecht zu werden?
- Übertragung: Inwieweit ist eine Übertragung der gewonnenen Erkenntisse auf andere präventive Handlungsfelder und/oder Zielgruppen möglich und inwieweit dürfen bzw. müssen Spielräume vorhanden sein?
strukturierten die Arbeit in den Workshops zu vier Themenfeldern:
|
Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Praxis und Administration nutzten die zwei Tage in Bonn um sich über neueste Erkenntnisse der Präventionsforschung und deren praktische Umsetzung auszutauschen. Hier sind für Sie die Eröffnungsvorträge dokumentiert. Die Dokumentation der Beiträge in den Workshops erfolgt fortlaufend.