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12.02.2016
Vorstellung: Die BMBF - Forschungsverbünde zur Primärprävention und Gesundheitsförderung

Ziele des Förderschwerpunkts

Stand der Fördermaßnahme

Zusamenfassung der 7 geförderten Verbünden:

1) CombaNet: Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder

Koordination: Katalyse e.V. (Köln)
Kooperationspartner: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ; Universität Düsseldorf; Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung; Deutsche Sporthochschule Köln; Universität Münster

Hintergrund: Entstehung chronischer Erkrankungen soll vorgebeugt oder zumindest der Beginn verzögert werden
Ziel:
- Untersuchung der Wirkungen kommunaler Präventionsstrategien für Kinder und Jugendliche
- Entwicklung von Empfehlungen der vernetzen kommunalen Gesundheitsförderung
Themen: Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit
Besonderes Augenmerk: Verbesserung der Erreichbarkeit sozial benachteiligter Kindern sowie Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund


2) TRISEARCH: Komplexe Interventionen zur Evidenzentwicklung bei der zielgruppenspezifischen Förderung von Gesundheitskompetenz

Koordination: Deutsche Sporthochschule Köln
Kooperationspartner: Universitätsklinikum Köln; Universität zu Köln

Hintergrund: Vermeidung Auftreten chronischer Erkrankungen soll vermieden und Reduzierung kurativer und rehabilitativer Maßnahmen
Ziel: Entwicklung und Durchführung evidenzbasierter Interventionen zur Förderung von Gesundheitskompetenz am Arbeitsplatz
Zielgruppe: Auszubildende, Berufstätige mit arbeitsplatzbezogenen Risikofaktoren,  Führungskräfte


3) HLCA: Gesundheitliche Grundbildung (Health Literacy) im Kindes- und Jugendalter als Ziel für Gesundheitsförderung und primäre Prävention

Koordination: Universität Bielefeld
Kooperationspartner: Katholische Fachhochschule Paderborn; Universität Duisburg-Essen; Robert Koch-Institut; Pädagogische Hochschule Freiburg

Hintergrund:
- Health Literacy Konzepte beschränken das begriffliche Verständnis nicht auf Wissen und funktionale Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz, sondern beziehen weitere Fertigkeiten ein, die den Zugang, das Bewerten und das Anwenden von gesundheits-bezogenen Informationen betreffen
- Kindheits- und Jugendphase kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu
Ziel: Dimensionen von Health Literacy im Kindes- und Jugendalter aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Erarbeitung anwendungs- und praxisorientierte Ergebnisse
Zielgruppe: Kinder und Jugendliche


4) PartKommPlus: Gesunde Kommunen durch integierte, partizipative Strategien der Gesundheitsförderung

Koordination: Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Kooperationspartner: Gesundheit Berlin-Brandenburg; Deutsches Institut für Urbanistik Berlin; Alice Salomon Hochschule Berlin; Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen; Robert Koch-Institut; Hochschule Fulda; Hochschule Esslingen

Hintergrund: Integrierte kommunale Strategien der Gesundheitsförderung spielen eine zentrale Rolle, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern
Ziel: Untersuchung, wie integrierte kommunale Strategien erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden können
Besonderes Augenmerk:
- Beteiligung der Bürger
- Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis


5) AEQUIPA: Körperliche Aktivität, Gerechtigkeit und Gesundheit: Primärprävention für gesundes Altern

Koordination: Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie
Kooperationspartner: Technische Universität Chemnitz; Universiät Bremen; OFFIS e.V.-Institut für Informatik Oldenburg; Universität Oldenburg; Jade Hochschule; Jacobs University Bremen; Technische Universität Dortmund; Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V. Bremen

Hintergrund: Gesund, aktiv und selbstbestimmt bis ins hohe Alter zu sein, ist Ziel vieler Menschen
Ziel: Bewegungsbezogene Maßnahmen für ältere Menschen (65+) sollen entwickelt, erprobt und evaluiert werden


6) CAPITAL4HEALTH: Handlungsmöglichkeiten für einen aktiven Lebensstil: Ein Forschungsnetzwerk für interaktiven Wissensaustausch in der Gesundheitsförderung

Koordination: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kooperationspartner: Universität Frankfurt a.M.; Universität Augsburg; Universität Bayreuth; Hochschule Coburg; Technische Universität Chemnitz; Forschungsinstitut Betriebliche Bildung Nürnberg; Universität Regensburg; Universität Würzburg

Hintergrund: unterschiedliche Bevölkerungsgruppen sollen über die gesamte Lebensspanne hinweg zu einem aktiven Lebensstil befähigt werden
Ziel: Entwicklung von Interventionen zur Förderung eines aktiven Lebensstils, ihre Umsetzung in die Praxis und Evaluierung


7) SMARTACT: Individual and context-based real-time interventions promoting normal eating and physical activity through mobile technology

Koordination: Universität Konstanz
Kooperationspartner: Universität Mannheim; Karlsruher Institut für Technologie

Hintergrund: Die Umwelt der Bevölkerung wird immer mehr durch technische Geräte geprägt
Ziel: Mit Hilfe des Einsatzes mobiler Technologien (Smartphones) soll das Gesundheitsverhalten der Menschen langfristig verbessert werden
Themen: Ernährung, körperliche Aktivität


Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten zu den Forschungsverbünden zur Primärprävention und Gesundheitsförderung des BMBF. http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/5375.php

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