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Evidenz konkret

Um Ideen und Anregungen für die Präventionspraxis zu liefern, stellen hier die Projekte des Förderschwerpunkts kurz und knapp ihre Ergebnisse vor. Haben Sie Interesse an mehr? Unter den Texten der Projekte ist ein Link zur Projektdatenbank aufgeführt, wo Sie weiterführende Informationen und Materialien zu den einzelnen Studien finden.



Ernährung

01EL0408: Es ist unbestritten, dass Adipositas ein großes Gesundheitsproblem in der Bevölkerung darstellt. Besonders Eltern werden mit Übergewichtsproblemen ihrer Kinder konforntiert. Dennoch werden existierende Programme für Kinder oftmals nicht in Anspruch genommen und Risikogruppen nicht erreicht. Was hindert und erleichtert Eltern den Zugang zu Präventionsangeboten? Diese Frage stellten sich WissenschaftlerInnen der Uni Potsdam um Prof. Petra Warschburger  MEHR


Zur Vorbeugung von Essstörungen bei Jugendlichen entwickelten und evaluierten Mitarbeiter des Universitätsklinikums Jena (Prof. Dr. Bernhard Strauß, PD Dr. Uwe Berger) drei Programme zum fächerübergreifenden Einsatz im Schulunterricht ab der 6. Klasse. PriMa, TOPP und Torera regen zur Auseinandersetzung mit Magersucht, Bulimie und Übergewicht an und stärken altersgerecht die Selbstkompetenz der Schülerinnen und Schüler MEHR


Gesundheitsförderung im Betrieb

01EL0415: In Zeiten steigender Jobunsicherheit und größer werdendem Leistungsdruck sind Arbeitnehmer zunehmend einer hohen Stressbelastung ausgesetzt. Diese kann psychische und physische Erkrankungen hervorrufen, ein Anstieg der Fehlzeiten und eine wirtschaftliche Belastung des Unternehmens sind die Folgen. Doch wie kann die Stressbewältigung im Betrieb in der Praxis effektiv unterstützt werden? Ein wirksames Beispiel hierfür liefert das Stressbewältigungstraining „MAN-GO!“, das von Prof. Harald Gündel (Med. Hochschule Hannover/Uniklinik Ulm) und PD Dr. Peter Angerer (LMU München) evaluiert wurde MEHR


01EL0412/17: Viele Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung richten sich an Fach- und Führungskräfte, für die Gruppe der an- und ungelernten Beschäftigten gibt es kaum Angebote. Jedoch stellen gerade Geringqualifizierte hinsichtlich ihres Gesundheitszustands und ihres Gesundheitsverhaltens eine Risikogruppe dar. Deshalb entwickelten und evaluierten Dr. Christine Busch (Universität Hamburg) und Prof. Antje Ducki (Beuth Hochschule für Technik Berlin) ein teambasiertes Programm zum Stress- und Ressourcenmanagement für an- und ungelernte Beschäftigte MEHR


Gesundheit im Quartier

0414/0812: Das Quartier ist ein wichtiger Ort der Gesundheitsförderung. In einer Community-Campus-Partnership mit dem Gesundheitsamt Hamburg-Eimsbüttel untersuchten Waldemar Süß und sein Team des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf die langfristige Wirksamkeit eines sozial-räumlich angelegten Präventionsprogramms in einem benachteiligten Stadtteil. Außerdem entwickelten sie eine quartiersbezogene Gesundheitsberichterstattung, die zur Weiterentwicklung des Präventionsprogramms beitragen soll MEHR


0605: Mit der Evaluation und Weiterentwicklung der gesundheitsfördernden Stadtteilentwicklung beschäftigten sich Dr. Bettina Reimann und Ihr Team des Deutschen Instituts für Urbanistik in dem Projekt „Mehr als gewohnt - Stadtteile machen sich stark für die Gesundheitsförderung“. Daraus hervor gegangen ist unter anderem eine anwendungsbezogene Arbeitshilfe für Kommunen, Krankenkassen und Quartiersmanager sowie ein schönes Beispiel zur Verstetigung von Projekten nach Ablauf der Förderung MEHR


01EL0614: Ein Forschungsprojekt der Georg-August- Universität Göttingen, unter Leitung von Prof. Dr. Hartmut Dunkelberg, ging der Frage nach, wie das Bewegungsverhalten von Kindern und damit ihre gesundheitliche Entwicklung im Wohnumfeld gefördert werden kann. Dazu gehörten neben Spiel- und Bewegungsaktionen auch organisatorische und raumplanerische Maßnahmen. Ein Teilergebnis des Projektes ist ein anwendungsbezogener Leitfaden für Kommunen und Bürgergruppen MEHR.


Psychische Gesundheit / Stress

01EL0401: Der Bedarf an Maßnahmen zur Förderung des Bewältigungspotentials im Umgang mit Stress und Problemen ist in der Adoleszenz groß. Dennoch besteht häufig das Problem, dass die Jugendlichen selbst nur ein geringes Interesse an entsprechenden Präventionsprogrammen haben. Um die Attraktivität für Jugendliche zu steigern, entwickelten Prof. Arnold Lohaus und sein Team ein modulares Stressbewältigungstraining zum Einsatz in Schulen mit einem internetbasierten e-Support MEHR

0404: Lehrkräfte an Berufsschulen sind in besonderem Maße von psychischen Fehlbelastungen und psychosomatischen Erkrankungen betroffen. Genauso gehören Schülerinnen und Schüler Berufsbildender Schulen zu einer Bevölkerungsgruppe mit reduzierten Gesundheitschancen hinsichtlich psychischer Erkrankungen. Aufgrund der besonderen Situation der Jugendlichen und der dort eingebundenen Lehrkräfte stand das Berufsvorbereitende Jahr im Mittelpunkt der Entwicklung und Evaluation modularer Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Die Module stellt das Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden zur Nachnutzung zur Verfügung MEHR

01EL0411: Alleinerziehende haben ein erhöhtes Depressionsrisiko und ihre Kinder sind häufiger von Gesundheitsproblemen und Verhaltensauffälligkeiten betroffen. Speziell für diese Zielgruppe entwickelten Prof. Matthias Franz und sein Team aus PsychologInnen und ÄrztInnen der Uniklinik Düsselsdorf das präventive Elterntraining PALME. Mit Erfolg, wie die durchgeführte Evaluation zeigte MEHR


Qualitätssicherung

01EL0407: Präventionsanbieter stehen zunehmend vor der Anforderung, die Wirksamkeit ihrer Aktivitäten zu belegen. Dafür sind praxistaugliche Evaluationsinstrumente notwendig. Die Arbeitsgruppe um Prof. Petra Kolip (Universität Bremen/Bielefeld) entwickelte und evaluierte Instrumente für ernährungs- und bewegungsbezogene Interventionen. Diese wurden in einem Online-Methodenkoffer zur Anwendung in der Praxis zusammengestellt MEHR

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